„Glaubt
nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Euer einziger Feind heißt –
Krieg!“
(Erich
Kästner)
Die
Falken in NRW rufen zur Beteiligung an den Aktionen zum Antikriegstag
auf!
Siebzig
Jahre nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen und dem
Beginn des 2. Weltkriegs, stehen deutsche Soldaten in Afghanistan.
Zwar vermeidet man es schamhaft, den Begriff „Krieg“ für
diesen Einsatz zu verwenden, aber wir lassen uns nicht täuschen:
Auch heute gelten militärische Einsätze noch als Konfliktlösung!
So als hätten die Millionen von Toten im 2. Weltkrieg und aller
seitdem stattfindenden Kriege nicht deutlich gemacht, dass sich
Konflikte nicht durch Kriege lösen lassen!
„Seit
es die Falken gibt, werden wir laut gegen Krieg und setzen uns für
ein friedliches Zusammenleben aller Menschen ein“, so Stefan
Krämer, Landesvorsitzender der Falken. „Denn wir wissen, dass
es im Krieg um die Durchsetzung von wirtschaftlichen und
machtpolitischen Interessen Einzelner geht, die auf dem Rücken
der Menschen ausgetragen werden.“
Mit
vielfältigen Aktionen machen die Falken in ganz NRW auf dieses
Anliegen aufmerksam. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Aktivitäten
in Dortmund.
Wir
Falken sind empört darüber, dass die geistigen Enkel derer, die
brandschatzend über Europa herfielen, nun am 05. September in
Dortmund und an anderen Orten erneut den Antikriegstag für ihre
rechte Propaganda missbrauchen!
Unabhängig
davon, ob der provozierende Aufmarsch der Neonazis in Dortmund
erlaubt oder verboten wird, werden die Falken gemeinsam mit vielen
anderen an diesem Tag auf der Straße sein, um ein klares Zeichen
gegen Krieg und Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu
setzen.
„Sechzig
Jahre Grundgesetz mit der Kernforderung nach Menschenrechten und
Menschenwürde bieten einen guten Anlass, um am 05. September nicht
nur den Nazis und ihrer menschenfeindlichen Ideologie eine klare
Abfuhr zu erteilen sondern auch jeglichem Krieg! Die Dortmunder
Falken laden alle ein, sich an ihren Aktivitäten wie der
Fahrradtour, dem Kinderrechtefest oder dem Stadtteilfest in Brackel
zu beteiligen.“ so Thomas Oppermann, Vorsitzender der Dortmunder
Falken.